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Morgen, dem 14. Mai 2006 ist Muttertag.
ICh persönlich schenke meiner Mom jedes Jahr etwas. Früher habe ich das Geschenk selbst gebastelt, seit zwei Jahren kaufe ich ihr etwas.
Mein Geschenk dieses Jahr: Ein schmiedeisener Kerzenständer, mit roten duftenden Blüten rundherum in einer Schmiedeisenen Kugel. So schön, dass es sogar mir gefällt.
Manche unter euch werden sich vielleicht gar nicht die Mühe machen, für die eigene Mutter etwas zu kaufen und andere werden vielleicht von einem Geschäft ins nächste laifen, bis sie ENDLICH etwas gefunden haben.
Aber ehrlich.. Wo kommt eigentlich dieser Brauch des Muttertags her? Ich hab mich da Mal umgeschaut, un folgendes herausgefunden:

Im England des 13. Jahrhunderts wurde der Sonntag Laetare als "mothering sunday" begangen, an dem man der Mutter Kirche für ihre Mutterschaft dankte und infolgedessen auch der leiblichen Mutter Dank abstattete. 1644 soll dieser Tag erstmalig urkundlich erwähnt worden sein.

Daneben lassen sich Einflüsse aus verschiedenem alteuropäischem Brauchtum in Gestalt eines Frühlingssippenfestes mit dem Schwerpunkt auf der Mutterfigur ausmachen.

Die Wiederbelebung der Tradition begann Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA. Ann Jarvis in Grafton, West Virginia startete am 9. Mai 1907 (dem 2. Todestag ihrer eigenen Mutter) eine Initiative für die Einführung eines offiziellen Feiertags zu Ehren der Mütter. Die Bewegung wuchs rasch an. Bereits 1909 wurde der Muttertag in 45 Staaten der USA gefeiert. 1912 führten ihn die Methodisten ein und am 8. Mai 1914 wurde dann vom US-Kongress der 2. Sonntag im Mai zum Muttertag erklärt.

Nachdem England den mothering day wiederbelebt hatte, verbreitete sich der Feiertag 1917 in der Schweiz, 1918 in Norwegen, 1919 in Schweden, in Deutschland seit 1922 und 1924 in Österreich.

In Deutschland wurde der Muttertag 1922/23 schließlich durch den Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber etabliert. Mit Plakaten in Schaufenstern ("Ehret die Mutter"), kleineren Werbekampagnen und Veranstaltungen bis hin zu Muttertagspoesie wurde dem ersten deutschen Muttertag am 13. Mai 1923 durch den Geschäftsführer Rudolf Knauer der Weg bereitet.

In Österreich gilt Marianne Hainisch als Initiatorin des Muttertages, der während der zweiten Amtszeit ihres Sohnes Michael Hainisch als Bundespräsident eingeführt wurde.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Feier des Muttertags mit der Idee der germanischen Herrenrasse verknüpft. Schon 1933 wurde der Muttertag ein offizieller Feiertag. Die religiös anmutenden Feierlichkeiten wurden in Konkurrenz zu christlichen Feiern auf sonntags 10h angesetzt. 1938 wurde das Mutterkreuz eingeführt. Es wurde bei 4 bis 5 Kindern in Bronze verliehen, Silber gab es bei 6 bis 7 Kindern und Gold ab 8 Kindern. Dabei mussten die "Eltern deutschblütig und erbtüchtig" sein, die "Mutter der Auszeichnung würdig", schließlich "die Kinder lebend geboren" sein. Das Abzeichen trug die Aufschrift "Der Deutschen Mutter" sowie "Das Kind adelt die Mutter".


Kompliziert, ich weiß. Ja. Aber... Jetzt zur eigentlichen Frage, auf die ich eigentlich erst diese Zusatzseite gemacht habe:

Ist Muttertag nicht eigentlich auch Kommerz?

Alle Geschäfte machen morgen/heute wahnsinnigen Gewinn. Die Mutter meiner Freundin B kann Muttertag nicht leiden. AUch sie denkt, dass das ales Kommerz-Blödsinn ist.
Aber jede Mutter hat ihre eigene Meinung dazu.
Machen wir denen, die sich daran freuen, einen Gefallen, schenken wir ihnen etwas kleines und machen ihnen so eine kleine Freude. Einmal im Jahr ist sowas schon erlaubt, glaubt mir.

Schönen Muttertag noch^

Ihr wisst genau, dass ihr mich liebt,

Ashley



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